setanztheater

Mein Schweineleben [5+]

Solo-Tanztheaterstück für junges Publikum von Sebastian Eilers

Uraufführung  9/2007

Eine Geschichte über die Wahrnehmung, Erfahrungen und dem Umgang mit der eigenen Identität aus der Perspektive eines Schweinchens. Eines Tages wird es in seinem menschlichen Umfeld wegen seiner Andersartigkeit zum Opfer der Hänseleien der Schulkameraden.
Durch die „Verwandlung“ in einen Schwan gewinnt das einstige Schweinchen ein neues Selbstbewusstsein. Die Bewunderung und Anerkennung der Anderen ist an Äußerlichkeiten festgemacht und schon bald sehnt sich das Schweinchen wieder in seine alte Haut zurück…
Zusätzlich zur tänzerischen Erzählart gibt es immer wieder Videoeinspielungen von Personen, die Ratschläge erteilen und alles besser wissen. Diese Einflussnahme wurde bewusst als mediale Manipulation gestaltet. Ein Tanztheatersolo über Individualität und Identität in poetisch schönen sowie traurigen, aber auch tröstenden Szenen.

Spieledauer: 45 Minuten

Tanz: Steffi Sembdner
Konzept/Choreografie/Bühnenbild: Sebastian Eilers
Kostüme: Heike Endres
Video: Gordon Treichel
Choreografische Assistenz: Birgit Eilers

Presse:
"...Steffi Sembdner von der Görlitzer TanzTheaterCompany spielt dieses hübsche Schweinchen in dem Solo-Tanztheaterstück von Sebastian Eilers... Sie bringt die Kinder zum Lachen, wenn sie die Beine hochlegt, die Söckchen abstreift und an ihnen schnüffelt. Sie regt ihre Fantasiean, wenn sie sich vor Regenrausch und Donner schützt, obwohl die Bühne trocken bleibt, oder wenn sie auf dem Mittelstreifen balanciert, wo der Straßenlärm vorbei braust. Vor allem aber macht sie in dieser kleinen, liebenswerten und starken Geschichte übers Erwachsenwerden verständlich, was die ab sechsjährigen Zuschauer vielleichtschon beschäftigt, oder bald beschäftigen wird: die Erfahrung abgelehnt zu werden und sich selbst aus dem Karussell des Gefallenwollens zu befreien..." Ines Eifler, SZ Lausitz 26.4.2011

"...Voller Spannung und Konzentration folgen die Kleinen (und auch die Großen) dem Geschehen auf der Bühne und Bedanken sich mit herzlichem Beifall für eine Stunde spannendes wie berührendes Tanztheater." Christine Wagner, Neue Presse 22.6.2009

"...All die Ahnungen, Stimmungen und Gefühle jenseits des fassbaren Gedanken sind wunderbar authentisch in Bewegung umgesetzt..." Nürnberger Nachrichten, 19. 2.2008

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